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Der Lamborghini Aventador LP 700-4 Pirelli Edition ist eine Hommage an die historische Zusammenarbeit der beiden Marken

Sant’Agata Bolognese, 19. Dezember 2014 – Automobili Lamborghini kündigt die Produktion des Aventador LP 700-4 Pirelli Edition, einer neuen, exklusiven Sonderserie an. Das Fahrzeug ist eine Hommage an die jahrzehntelang andauernde Zusammenarbeit mit Pirelli, dem renommierten italienischen Reifenhersteller.

 

Die Partnerschaft begann bereits 1963, dem Gründungsjahr von Automobili Lamborghini, und seither wurden alle Lamborghini Modelle ab Fabrik mit Reifen von Pirelli ausgerüstet. Die beiden Unternehmen teilen nicht nur die gemeinsamen italienischen Wurzeln, sondern vor allem das kontinuierliche Streben und die Suche nach technologischen Innovationen. 

 

Der als Coupé und Roadster erhältliche neue Aventador Pirelli Edition wird als Sonderserie produziert und im Frühsommer 2015 auf den Markt gebracht. Er ist bereits jetzt beim den Lamborghini Händlern weltweit bestellbar. Der Supersportwagen bietet die einzigartigen technischen Merkmale, auf denen der weltweite Erfolg des Aventador beruht. Insbesondere sind dies das Monocoque aus Kohlefaser, der Zwölfzylindermotor, die Pushrod Radaufhängungen vorne und hinten und der permanente Allradantrieb. Die Sonderserie Pirelli wird durch eine exklusive Ausstattung bereichert, die das Centro Stile Lamborghini speziell für dieses Modell entwickelt hat.

 

Das Exterieur ist gekennzeichnet durch eine zweifarbige Kombination, die in  zwei Ausführungen erhältlich ist. Die erste Variante beinhaltet mattes Schwarz für das Dach, die Dachsäulen, die Rückspiegel, die Motorhaube und sämtliche Lufteinlässe als Kontrast zu den sechs zur Auswahl stehenden glänzenden Lackfarben (Giallo Spica, Rosso Mars, Bianco Isis, Nero Aldebaran, Grigio Liqueo und Grigio Ater). 

 

Alternativ dazu können die oberen Teile des Fahrzeugs und die Lufteinlässe in glänzendem Schwarz ausgeführt werden, das einen Kontrast zum restlichen Exterieur in einer der vier erhältlichen matten Lackfarben (Bianco Canopus, Nero Nemesis, Grigio Adamas und Grigio Titans) bildet.

 

Ein weiteres Gestaltungsmerkmal der Karosserie ist eine feine rote Linie, die am Dach und auf der Motorhaube, auf den Rückspiegeln und den Außenprofilen der Lufteinlässe verläuft, als Stilelement, das auf die unverwechselbare Marke Pirelli verweist. Das Pirelli Logo, ebenfalls in Rot, ist am Anfang der Linien auf dem Dache sowie auf den Reifen sichtbar. Die serienmäßige Ausstattung sieht für das Exterieur eine transparente Motorhaube, einen Kohlefaserauskleidung des Motorraums, glänzend schwarze „Dione“ Felgen in 20 und 21 Zoll, PZero Reifen mit Pirelli Logo sowie rote Bremssättel vor (nur bei Exterieurs in der Farbe Rosso Mars sind die Bremssättel gelb).

Das Interieur des Aventador Pirelli Edition ist mit schwarzem Alcantara ausgeschlagen und als Kontrast mit roten Nähten versehen. Die rote Linie der Karosserie wird im Innenraum wieder aufgegriffen und verläuft am Dachhimmel und auf den Sitzen; letztere sind zudem mit den Logos von Lamborghini und Pirelli verziert, die in Rot aufgestickt sind. Die Türpaneele und die Seiten der Sitze sind mit Ledereinsätzen versehen. Als Zeichen für die Exklusivität wird der Innenraum jedes Fahrzeugs mit der Plakette „Pirelli Serie Speciale“ ausgestattet.

 

Der leistungsstarke Motor mit 515 kW (700 PS) bei 8.250 U/min in Kombination mit dem schnellen ISR-Getriebe garantiert absolute Spitzenfahrleistungen für das Modell Pirelli Edition. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt das Fahrzeug nur 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h.

 

 

 

LAMBORGHINI UND PIRELLI SEIT MEHR ALS 50 JAHREN

Die Zusammenarbeit zwischen Lamborghini und Pirelli nahm 1963 ihren Anfang als Ferruccio Lamborghini Kontakt zu Pirelli aufnahm, um das erste Fahrzeugmodell seines neu gegründeten Unternehmens zu bereifen. Es handelte sich um den Lamborghini 350 GTV, der als Prototyp auf dem Turiner Autosalon desselben Jahres vorgestellt wurde. Sowohl dieses Modell als auch die im darauffolgenden Jahr auf dem Genfer Autosalon präsentierte Serienversion, der Lamborghini 350 GT, waren mit dem „Pirelli Cinturato HS“ Reifen ausgestattet. Dieser Reifentyp war in jenen Jahren speziell für die Nutzung von Sportwagen entwickelt worden, die damals bereits Geschwindigkeiten von über 240 km/h erreichten. Das Kürzel HS, High Speed, stand dabei für die Fähigkeit der Reifen, den Belastungen der in den sechziger Jahren erstmals aufkommenden Supersportwagen bei hohen Geschwindigkeiten standzuhalten.

 

Im Jahr 1966 erlebte die Marke Lamborghini mit der Präsentation des legendären Miura ihren internationalen Durchbruch. Das neue Modell aus Sant’Agata Bolognese wurde mit einer neuen Cinturato HS-Reifenlinie, dem CN72 in der Größe 205 VR 15 ausgestattet, die 1967 zusätzlich zu den Reifen der Modelle 350 GT und 400 GT in die Pirelli Preisliste aufgenommen wurde. Anstelle des traditionellen Reifenprofils des klassischen Cinturato-Reifens CA67 hatte der neue Reifen ein Profil, das ein leiseres und komfortableres Abrollverhalten garantierte. Dieser Reifen wurde für die Erstausrüstung aller folgenden Lamborghini Modelle, darunter auch der ab 1968 gebaute Espada, verwendet. Als Lamborghini einige Jahre später für den Miura einen flacheren Reifen „Serie 70“ benötigte, d.h. einen Reifen mit niedrigerem Querschnittsverhältnis, um die Bodenhaftung bei Kurvenfahrt zu verbessern, wurde der neue Cinturato CN73 in der Größe 225/70 VR 15 ins Programm aufgenommen. Das eröffnete den Weg zu Niederquerschnittsreifen wie dem Pirelli P7, der 1971 als Erstausrüstung für den Countach, den neuen Supersportwagen aus Sant’Agata, verwendet wurde und die gesamten 70er Jahre dominierte.

 

Auf Anfrage von Lamborghini wurde 1988 ein neues Produkt der Pirelli Familie auf die Straße gebrachte: Die „Anniversary“ Version des Countach anlässlich des 25. Jubiläum der Firma Automobili Lamborghini gehörte zu den ersten Supersportwagen, die mit den neuen Pirelli PZero Reifen ausgestattet wurden. Die Partnerschaft zwischen Pirelli und Lamborghini ist nicht nur auf den technischen Bereich begrenzt, mehr als einmal gehörten die Supersportwagen von Lamborghini zu den Protagonisten der Pirelli Werbespots. Der Lamborghini Countach Anniversary wurde beispielsweise für eine Reihe von Werbekampagnen verwendet, die Pirelli für den amerikanischen und den südostasiatischen Markt konzipiert hatte. Und der Miura kam 1970 in einer Werbekampagne für Erstausrüstungen zum Einsatz, mit dem aussagekräftigen Titel: „Der Miura hat sich für einen Cinturato Pirelli entschieden“.

 

Zwischen 1986 und 1988 produzierte Lamborghini den Geländewagen LM002. Für diesen Vorläufer der modernen Luxus SUVs entwickelte Pirelli speziell die Reifenlinie Scorpion mit innovativen Eigenschaften wie der Verwendung von Kevlar in der Karkassenstruktur und der Run-Flat-Aufbau. Der LM002 nahm 1988 an der Paris-Dakar-Rallye teil. Das war der Beginn der Partneschaft von Lamborghini und Pirelli im Motorsport. Die Zusammenarbeit der beiden Hersteller in diesem Bereich ist auch heute noch sehr eng. Pirelli ist der alleinige Reifenlieferant für den Markenpokal Lamborghini Blancpain Super Trofeo.

 

1990 kam der Lamborghini Diablo auf den Markt, der in einer Stückzahl von ca. 3000 Einhaiten gebaut und mit dem Pirelli PZero Reifen ausgestattet wurde. Die 2000er Jahre wurden dominiert vom Murciélago (2002) und dem Gallardo (2003), die jeweils mit PZero Rosso Reifen ausgerüstet waren. Der Lamborghini Gallardo war es auch, der 2007 im Pirelli Film „Mission Zero“ mit Uma Thurman eine wichtige Rolle spielte. Die Premiere des Winterreifens Winter Sottozero II im Jahr 2008 im Schnee von Zermatt erfolgte ebenfalls mit dem Lamborghini Gallardo.

 

Auch heute arbeiten Lamborghini und Pirelli Hand in Hand bei der Verbesserung von Technologie und Sicherheit. Der Aventador LP 700-4 ist mit einer speziellen Version der PZero Reifen ausgestattet. Für den Supersportwagen Veneno, der in einer Kleinserie anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums von Lamborghini entwickelt und produziert worden ist, wurden Sonderreifen von Pirelli entwickelt, deren Kennzeichnung durch das rote Logo an der Flanke der PZero Reifen an das Design der Formel Eins angelehnt ist. Und auch das jüngste Modell aus dem Hause Lamborghini, der Huracán, ist mit speziellen PZero Reifen mit der Sonderkennzeichnung „L“ ausgerüstet.

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